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Impfen und Gesundheitsschutz (27.04.2021)

(Harry Wunschel) Absolut ärgerlich und unverständlich war die Festlegung des Landes auf das Wohnortprinzip. So war es den Kolleginnen und Kollegen aus dem Saarland oder aus Nordrhein-Westfalen mit Dienstort in Rheinland-Pfalz über das Wochenende nicht möglich, sich für das Impfen registrieren zu lassen. Dabei gilt bisher bei allen prioritär eingestuften Berufsgruppen das Dienst- und nicht das Wohnortprinzip.

Der vlbs hat mit dieser Forderung einen Brief an Ministerpräsidentin Malu Dreyer, der Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig gesendet. Den Brief finden Sie im Downloadbereich unter „vlbs Impfregistrierung nach dem Dienstortprinzip“.

Schneller Erfolg: Seit Montag, 26.04.2021, können sich jetzt auch die Kolleginnen und Kollegen, die nicht in Rheinland-Pfalz wohnen, für die schnellere Impfmöglichkeit registrieren lassen. Das Bildungsministerium verweist auf folgenden Kniff: Bitte statt des Wohnortes nun den Dienstort (Schuladresse) eingeben und dann soll es funktionieren! Die Enttäuschung und Empörung der betroffenen Kolleginnen und Kollegen hätte man sich ersparen können, wenn dies bereits ab Freitag möglich gewesen wäre.

Da die Testverweigerer unter den Schülerinnen und Schülern unmittelbar nach Hause geschickt werden, können sie nicht an einer angesetzten Klassenarbeit teilnehmen. Nach Ansicht der Ministerin darf dies nicht als Leistungsverweigerung gewertet werden, und den betroffenen Schülerinnen und Schülern muss eine alternative Form von Leistungsnachweis angeboten werden. Wenn sich das herumspricht, haben wir in verschiedenen Klassen keine Schülerinnen und Schüler mehr im Präsenzunterricht. Da es keine Aussagen zum Schwierigkeitsgrad des alternativen Leistungsnachweises gibt, liegt es im Ermessen der Lehrkraft, wie sie diese gestaltet, z. B. bezüglich des Umfanges oder Schwierigkeitsgrades. Selbst die Testverweigerer abends in eine leere Schule für einen gesonderten schriftlichen Leistungsnachweis zu schicken, ist laut Aussage aus dem Bildungsministerium möglich.

Das Bildungsministerium bestätigt, dass nicht nur die Berufsschülerinnen und -schüler im letzten Ausbildungshalbjahr in Präsenz unterrichtet werden dürfen, sondern auch die Klassen, welche bis zu den Sommerferien ihre AP1 vor sich haben.

Da Prüfungen keinen Unterricht darstellen, müssen die Prüflinge nicht vor deren Beginn getestet werden. Damit müssen keine Schülerinnen und Schüler kurz vor einer Prüfung nach Hause geschickt werden. Dafür muss jedoch dringend während der Prüfung eine medizinische Maske getragen werden, um ein Mindestschutz gegen eine Ansteckung zu gewährleisten. Die BBS-Abteilung bestätigt: Bei nicht zu langen Prüfungen gibt es eine Maskenpflicht für die Schülerinnen und Schüler, bei langen Prüfungen aber nicht.

Die Grenze zu langen Prüfungen ist derzeit nicht genau festgelegt, sicher ist nur, dass fünfstündige Abiturprüfungen als lange Prüfungen eingestuft werden. Festgelegt wurde aber, dass bei Kammerprüfungen in der Schule die Maskenpflicht während der Prüfung gilt, da nach den einzelnen Prüfungsteilen Maskenpausen möglich sind. Wir brauchen jetzt dringend vernünftige Regelungen, die ein Maskentragen während langer Prüfungen ermöglichen, denn die Ansteckungsgefahr in geschlossenen Räumen ist zu groß. Denn wird später eine Schülerin oder ein Schüler positiv auf den Corona-Virus getestet, so müssen alle Personen in eine mindestens 14-tägige Quarantäne, die keine Maske getragen haben. Prüfung ade!

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